Sortenrein aus Coratina – Intensiv fruchtig, bitter und pikant. Ideal für herzhafte Küche und kräftige Gerichte
Coppadoro ist ein pluriprämiertes Olivenöl extra nativ aus 100% Coratina aus Molfetta in Apulien. Intensiv, fruchtig, bitter-pikant – und mit sehr starken Analysewerten: 915 mg/kg Biofenole, 233 mg/kg Oleocanthal und 181 mg/kg Oleacein laut Analyse der Kampagne 2025/26.
Ciccolella: Frantoio aus Molfetta in Apulien
Ciccolella ist ein apulisches Frantoio aus Molfetta. Bei Coppadoro arbeitet die Familie mit einer der charakterstärksten Sorten Süditaliens: 100% Coratina. Die Oliven stammen aus der Produktionszone Molfetta, Contrada Coppadoro, auf etwa 170 Metern Höhe.
Was mir an Ciccolella besonders wichtig ist: Hier wird nicht nur über Qualität gesprochen, sondern sie wird auch technisch abgesichert. Die Oliven werden direkt vom Baum geerntet, in belüfteten Kisten transportiert, mit kaltem Wasser gewaschen und innerhalb von 6 Stunden gemahlen. Die Extraktion erfolgt kalt bei 24–25 °C, die Lagerung in Edelstahltanks bei kontrollierter Temperatur und unter Stickstoff. Genau diese Sorgfalt erklärt, warum Coppadoro so klar, intensiv und stabil wirkt.
Ein intensives Coratina-Olivenöl mit klarer Herkunft
Coppadoro ist ein natives Olivenöl extra aus 100% Coratina, hergestellt in Molfetta in Apulien. Coratina ist keine leise Sorte. Sie steht für intensive Öle mit spürbarer Bitterkeit, pikanter Schärfe und viel Struktur.
Sensorisch beschreibt Ciccolella Coppadoro als intensiv fruchtig, mit Noten von Artischocke und Chicorée. Das passt sehr gut zu kräftigen Gerichten: Fave e cicorie, Zuppen aus Hülsenfrüchten, Pasta e ceci, gegrilltem Radicchio, Mangold aus der Pfanne, Grillgemüse oder rotem Fleisch.
Das ist kein neutrales Alltagsöl, das einfach im Hintergrund verschwindet. Coppadoro ist für Gerichte gedacht, bei denen das Olivenöl selbst eine Rolle spielen darf.
Analysewerte der Kampagne 2025/26
Bei Coppadoro können wir nicht nur über Geschmack sprechen, sondern auch über konkrete Analysewerte. Der vorliegende Prüfbericht zur Kampagne 2025/26 für die Sorte Coratina weist sehr niedrige Werte für Säure und Peroxide sowie einen besonders hohen Biofenolgehalt aus.
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Freie Säure: 0,14% – Grenzwert für natives Olivenöl extra: 0,8%
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Peroxidzahl: 2,3 meq O₂/kg – Grenzwert: 20 meq O₂/kg
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K232: 1,72
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K268: 0,191
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Delta K: -0,007
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Biofenole total: 915 mg/kg
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Oleocanthal: 233 mg/kg
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Oleacein: 181 mg/kg
Warum ist das wichtig? Niedrige Säure- und Peroxidwerte sprechen für sorgfältige Ernte, schnelle Verarbeitung und guten Erhaltungszustand. Der hohe Biofenolgehalt erklärt auch, warum Coppadoro so intensiv, bitter und pikant schmeckt.
Pluriprämiert: ein Öl mit internationaler Anerkennung
Coppadoro ist nicht nur technisch stark, sondern wurde auch mehrfach ausgezeichnet. Besonders wichtig sind für uns diese Anerkennungen:
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Flos Olei 2026: 98/100 für Società Agricola Ciccolella
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Gambero Rosso: Coppadoro in der italienischen Öl-Guide mit der Höchstbewertung Tre Foglie
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Merum Guide: Two Hearts für Coppadoro
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JOOP Japan Olive Oil Prize 2023: Best in Class – Monovarietal für Coppadoro
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Bibenda 2023: Cinque Gocce
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Slow Food: Grand Oil Award / Premio Grandi Oli della Guida
Das ersetzt natürlich nicht den eigenen Geschmack. Aber es zeigt: Coppadoro ist kein beliebiges Olivenöl. Es ist ein Coratina-Öl, das auch von internationalen Jurys ernst genommen wird.
Wofür passt Coppadoro am besten?
Coppadoro passt besonders gut zu Gerichten mit Charakter. Verwende es dort, wo ein mildes Öl zu wenig wäre: auf warmen Hülsenfrüchten, zu Pasta e ceci, auf Grillgemüse, zu bitterem Gemüse wie Radicchio oder Chicorée, zu gereiftem Käse oder zu rotem Fleisch.
Am besten gibst du es am Ende roh über das fertige Gericht. So bleiben Duft, Fruchtigkeit, Bitterkeit und die pikante Schärfe klar spürbar.
Wenn du ein etwas leichteres, runderes Öl für Fisch, Salat und Gemüse suchst, passt Faresse von Ciccolella besser. Wenn du dagegen ein intensives, ausgezeichnetes Coratina-Öl suchst, ist Coppadoro die richtige Wahl.
Was bedeutet der hohe Biofenolgehalt?
Biofenole sind natürliche Pflanzenstoffe im Olivenöl. Bei kräftigen Sorten wie Coratina können sie besonders hoch ausfallen. Sie prägen nicht nur die Stabilität des Öls, sondern auch den Geschmack: Bitterkeit und Schärfe sind bei einem solchen Öl kein Fehler, sondern ein Zeichen seines Charakters.
Bei Coppadoro wurden in der Analyse der Kampagne 2025/26 915 mg/kg Biofenole gemessen. Das ist ein sehr hoher Wert und passt zu dem, was man im Glas schmeckt: ein intensives, bitter-pikantes Olivenöl mit viel Struktur.
Wichtig: Wir verwenden diese Werte hier als Qualitäts- und Transparenzinformation. Gesundheitsbezogene Aussagen machen wir nur dort, wo sie rechtlich eindeutig zulässig sind.